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22.08.2018, 15:08 Uhr
Potsdam vernachlässigt seine Pflichten
Pressemitteilung von Götz Friederich
 Die ehrenamtliche, unbewaffnete Nachbarschaftshilfe im Bereich Sicherheit und Ordnung wird vom Brandenburger Innenminister und dem Polizeipräsidenten ausdrücklich befürwortet und unterstützt. In der großen Polizeibeiratssitzung der Polizei Brandenburg wurden besonders aktive Kommunen/Kreise positiv herausgestellt. „Ich frage mich, warum unsere Stadtspitze interessierte Bürgerinnen und Bürger in Potsdam nicht dabei unterstützt? Kommunen mit Sicherheitspartnerschaften (z.B. Fichtenwalde) haben hervorragende Erfolge in der Prävention – bspw. bei der Verhinderung von Einbrüchen, der Sicherheit auf Schulwegen - erzielt und die Chefs der Polizeidirektionen sind, wie der Polizeipräsident und das Polizeipräsidium, von den Sicherheitspartnerschaften überzeugt und werben für neue Partnerschaften“, sagt Götz Friederich.

 Sicherheitspartner nehmen keine Aufgaben der Polizei oder des Ordnungsamts wahr, sondern sind Ansprechpartner vor Ort für alle Bürger und Bürgerinnen. Sie geben Hilfen und alarmieren als aufmerksame Nachbarn die Polizei oder die Behörden, wenn sie Gefahrenlagen erkennen, verdächtige Feststellungen machen oder Straftaten beobachten. „Der zuständige Beigeordnete hat diese Problematik völlig verschlafen und will jetzt zaghaft Strukturen wiederbeleben. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir gemeinsam mit der Polizei neue Sicherheitspartnerschaften in Potsdam ermöglichen. Warum sollten wir auf das Engagement der Bürgerinnen und Bürger verzichten? Gelebte Nachbarschaftshilfe im Bereich Sicherheit und Ordnung will ich fördern. Zudem werde ich jährlich in allen Ortsteilen Bürgerversammlungen zur Prävention einrichten, um lokale Sicherheitserfordernisse noch besser zu erfassen und angemessen reagieren zu können“, meint Götz Friederich.