Ja zum Schloss, heißt nein zum Staudenhof

Herr Klipp stellt sich gegen den Oberbürgermeister

08.04.2014 | Pressemitteilung

 Es ist ein erster, aber großer Schritt, so überschreibt der Oberbürgermeister seine Position am 18.01.2014 in den PNN. Er führt weiter aus „Eine Vision ist Wirklichkeit geworden. Die Potsdamer Mitte entsteht neu.“ dann zitiert er aus dem Eingangsstatement des Leitbautenkonzept. „ Der Blick von der Nikolaikirche verdeutlicht die städtebaulichen Konsequenzen, die mit dem Neubau des Landtages verbunden sind. Diese Bebauung prägt das Umfeld, die gesamte Fläche zwischen Altem Rathaus mit Knobelsdorff-Haus, der Alten Fahrt, dem Havelufer und dem heutigen Fachhochschulkomplex mit dem Veränderungspotenzial bis zum Platz der Einheit.“

 Wenn Herr Klipp sich jetzt für den Erhalt des Staudenhof einsetzt, stellt er sich eindeutig gegen seinen Oberbürgermeister. Denn es wurde wiederholt nachgewiesen, dass der nicht mehr sanierungswürdige Staudenhof nicht in das Leitbautenkonzept integrierbar ist. Das Leitbautenkonzept muß, wie beschlossen, konsequent umgesetzt werden, will man wirklich die historische Mitte. Deshalb ist der Staudenhof zurückzubauen. Es ist nachgewiesen, dass in den neu entstehenden Gebäuden Ersatz für den verlorengehenden Wohnraum geschaffen werden kann.
Dem Bedarf an sozialverträglichen und bezahlbarem Wohnraum in diesem Quartier kann ebenfalls Rechnung getragen werden. Der Vorsitzende des CDU Stadtbezirksverbandes Innenstadt/Nord Matthias Finken sagt:“ Wer die Mitte wirklich will, wie das Leitbautenkonzept es vorsieht, muss sich klar und deutlich vom Erhalt des Staudenhof distanzieren. Wer das Schloss begrüßt, kann den Staudenhof nicht wollen.“