Ein Bekenntnis zur Biosphäre

PNN vom 5. April 2019

05.04.2019

Im jahrelangen Streit um die Zukunft der Biosphäre ist es ein Durchbruch: Die defizitäre Tropenhalle soll erhalten bleiben. Diesen erneuten Grundsatzbeschluss haben die Stadtverordneten am Mittwochabend gefasst – trotz Kritik an der Tragfähigkeit des geplanten Konzepts im Vorfeld. Über Jahre hinweg haben die Stadtverordneten darüber gestritten, was aus dem einst etwa 31 Millionen Euro teuren Glas-Stahlbetonbau werden soll, der zur Bundesgartenschau 2001 errichtet worden war. Auch am Mittwoch wurde der Beschlusstext noch einmal überarbeitet: So setzte die CDU/ANW-Fraktion umfangreiche Änderungen durch, wonach es in dem Konzept auch Vorgaben für ein Wellnesszentrum neben der Halle geben soll, das für die Gäste des dort geplanten Tagungshotels gedacht ist – aber auch für die Öffentlichkeit. Das Hotel soll auch die Besucherzahlen in der Biosphäre erhöhen helfen. Man setzt darauf, dass viele Tagungsteilnehmer auch die Biosphäre besuchen. 

Ein weiterer Bestandteil des Konzeptes ist die Entwicklung von Außenbereichen der Biosphäre, die in Teilen auch für die Bewohner des Bornstedter Felds zugänglich sein sollen. Dazu gehört beispielsweise die Schaffung von gemeinsamen Gardening-Flächen sowie gastronomischer Einrichtungen, was die CDU/ANW noch einmal gesondert im Beschlusstext verankern ließ. Ferner müsse die Organisation des zusätzlichen Verkehrs untersucht und auch eine Kooperation mit dem Naturkundemuseum geprüft werden, sagte CDU/ANW-Fraktionschef Matthias Finken. Auch eine Kooperation mit dem Mitmachmuseum Extavium war bereits erwogen worden. Auch eine Bürgerbeteiligung ist vorgesehen.

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